
Wir sind eine Gemeinde von Christen aus verschiedenen Kirchen. Zu uns gehören Studierende der BTU und Hochschule Lausitz (FH) sowie junge Erwachsene aus Cottbus.
Wir bieten einen Ort für Austausch, Diskussion und Geselligkeit. Wir treffen uns immer dienstags ab 19:30 Uhr in den Räumen der Schillerstraße 56 zu Abendbrot, Andacht, Thema und Gespräch.
Wenn du Kontakte, Geselligkeit und Erfahrungen im Glauben suchst, dann schau doch mal bei uns rein.
Deine Antje, Michael, Emmanuel, Reinhard und Roland
19:30 Abendbrot, Austausch, Information
20:15 Thementeil
21:30 Andacht
22:00 Open End
Am 15.2.1945 wurde Cottbus bombadiert. Bei dem Angriff starben damals um die 1000 Menschen. Wer war Schuld? Die Allierten haben die Bomben geworfen, das ist wahr. Doch wieso haben sie die Bomben geworfen? Nazideutschland hatte einen Krieg angezettelt, der den Tod von Millionen Menschen bedeutete. Nazideutschland musste besiegt werden. 68 Jahre nach dem Krieg, also am 15.2.2013, demonstrieren Alt- und Neonazis für eine verdrehte Geschichtsbetrachtung, gegen Demokratie und für Rassismus. Die Mehrheit der Menschen in Cottbus und Umgebung wollen aber Wahrheit, Freiheit und Toleranz. So sammelten sich am 15.2.13 über 2000 Gegendemonstranten und signalisierten den Nazis, dass ihre Weltanschauung nicht willkommen ist!
Esther, Maria und ich bafanden uns am 15.2.13 abends in der Studentengemeinde. Die Nazis sollten an uns vorbeigehen, also wurden Plakate und Stofftücher, die unsere Meinung zeigen sollten, vor die Fenster gehängt. Zusätzlich haben wir noch mit Kreide Wöter und Aussagen, wie “Liebe!”, “Demokratie!” und “Gegen Gewalt!” auf die Straße geschrieben, damit die Nazis sich mit unserer Meinung konfrontieren müssen. Wir warteten dann gespannt auf die Nazis und planten sie außerdem noch mit fröhlicher Musik zu beschallen. Allerdings haben wir dann von anderen Gegendemonstranten erfahren, dass die Nazis von der Polizei umgeleitet worden sind, weil sie an einer Sitzblockade nicht vorbeikamen. Wir haben uns gefreut, dass die Sitzblockaden von “Cottbus Nazifrei” tatsächlich den Nazis den Weg versperten. Esther, Maria und ich haben uns dann anderen Gegendemonstranten angeschlossen, die auf mögliche Nazis warteten, um ihnen dann den Weg zu blockieren. Wir genossen die Gesellschaft der anderen Gegendemonstranten, die frohe Musik, den warmen Tee und die Suppe. Wir drei haben noch ein paar Schnitten und Süßigkeiten verteilt und freuten uns, dass wir an diesem Tag uns für eine gute Sache engagieren konnten. (Michael)